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Fünf Domains, ein Team: SEO für mehrere Auftritte ohne Werkzeugchaos

Der zweite Auftritt entsteht selten aus einem Plan. Er entsteht, weil ein Nebenprodukt eine eigene Adresse braucht, weil das Hilfezentrum ausgelagert wird oder weil eine Stellenseite plötzlich wichtiger ist als das Produkt. Ein Jahr später verwaltet ein Team von vier Leuten fünf Domains — und niemand kann sagen, welche davon eigentlich Anfragen bringt.

Dieses Muster ist in einem Umfeld mit vielen jungen Unternehmen die Regel und nicht die Ausnahme. Es entsteht nicht aus Nachlässigkeit, sondern aus Geschwindigkeit: Jede einzelne Entscheidung für eine weitere Adresse war zum jeweiligen Zeitpunkt richtig. Erst die Summe wird zum Problem, und zwar nicht technisch, sondern in der Auswertung.

Hinzu kommt eine Eigenheit junger Unternehmen: Adressen werden angelegt, aber selten wieder abgeschafft. Ein eingestelltes Nebenprodukt behält seine Domain, eine ausgelaufene Kampagne ihre Landeseite, ein umbenanntes Angebot beide Namen. Nach zwei bis drei Jahren steht neben den fünf gepflegten Auftritten eine ähnliche Zahl halb vergessener Adressen, die weiterhin ausgeliefert werden, weiterhin im Index stehen und weiterhin mit dem eigentlichen Auftritt um dieselben Begriffe konkurrieren. Diese zweite Gruppe taucht in keiner Aufstellung auf, weil sich niemand für zuständig hält.

Ausgangslage · Wie es dazu kommt

Fünf Adressen, die niemand gemeinsam beschlossen hat

AdresseUrsprünglicher AnlassWer sie heute pflegt
ProduktauftrittVon Anfang an daabwechselnd, je nach Auslastung
Hilfe und DokumentationSupport wollte eigene StrukturSupport, nebenbei
StellenseiteRecruiting brauchte eigene OptikPersonal, unregelmäßig
Englische FassungErste Kunden außerhalb des Landesniemand verbindlich
Zweites ProduktAbspaltung aus dem erstender Gründer, wenn Zeit bleibt

Die zweite Spalte zeigt, dass jede dieser Entscheidungen für sich genommen nachvollziehbar war. Es gab jeweils einen konkreten Anlass, eine zuständige Abteilung und einen Zeitdruck. Was fehlte, war der Moment, in dem jemand die entstehende Gesamtlage betrachtet hätte — und dieser Moment tritt in einem wachsenden Haus von selbst nie ein. Er muss angesetzt werden, üblicherweise dann, wenn zum ersten Mal jemand von außen nach belastbaren Zahlen fragt.

Die dritte Spalte ist die eigentliche Diagnose. Fünf Adressen mit fünf uneinheitlichen Zuständigkeiten führen dazu, dass Auffälligkeiten nur dort bemerkt werden, wo gerade jemand hinsieht. Eine Adresse, die seit sechs Wochen nicht mehr im Index geführt wird, fällt in dieser Aufstellung schlicht nicht auf — es sei denn, jemand fragt gezielt danach.

Erschwerend kommt hinzu, dass die fünf Adressen unterschiedlich alt sind und aus unterschiedlichen Bauphasen stammen. Der Produktauftritt läuft womöglich auf einem modernen Aufbau, die Dokumentation auf einem Generator, die Stellenseite auf einem eingekauften Dienst. Damit unterscheiden sich nicht nur die Zuständigkeiten, sondern auch die Wege, auf denen überhaupt etwas gemessen werden kann. Wer in dieser Lage eine einheitliche Aussage über alle fünf Auftritte treffen will, baut sie in aller Regel von Hand aus fünf Quellen zusammen — und wiederholt diese Arbeit jeden Monat aufs Neue.

Kosten · Was Zersplitterung wirklich kostet

Der Aufwand steckt nicht in der Arbeit, sondern zwischen ihr

  • Fünf getrennte Anmeldungen. Jede Adresse hat ihren eigenen Zugang zu den Google-Werkzeugen, teilweise auf privaten Konten ausgeschiedener Mitarbeiter. Beim ersten ernsthaften Zwischenfall ist die Hälfte der Zugänge nicht erreichbar.
  • Fünf Berichte, die nicht zusammenpassen. Unterschiedliche Zeiträume, unterschiedliche Kennzahlen, unterschiedliche Tabellenaufbauten. Aus ihnen eine gemeinsame Aussage zu bauen, dauert länger als die eigentliche Analyse.
  • Kein gemeinsamer Vergleichsmaßstab. Ob der Produktauftritt gut oder schlecht dasteht, ergibt sich erst im Vergleich zu den anderen — und der ist ohne einheitliche Datenbasis nicht zu ziehen.
  • Doppelte Arbeit an denselben Fragen. Zwei Personen recherchieren dieselben Begriffe für zwei Adressen, ohne voneinander zu wissen, weil es keinen gemeinsamen Ablageort für Zwischenergebnisse gibt.
Der Fall, der teuer wird. Bei einer Abspaltung oder einem Verkauf muss die Herkunft der Zugriffe je Adresse belegt werden. Wer das aus fünf getrennten Werkzeugen mit verschiedenen Zeiträumen zusammensetzen muss, verliert Wochen — und liefert am Ende Zahlen, die eine Prüfung nur mit Mühe überstehen.

Der vierte Punkt ist der unterschätzteste. Doppelte Recherche fällt nicht auf, weil beide Beteiligten das Gefühl haben, produktiv gewesen zu sein. Sichtbar wird sie erst, wenn zwei Adressen mit demselben Text auf denselben Suchbegriff zielen und beide dabei schlechter abschneiden, als es eine allein getan hätte. Bei fünf Auftritten aus fünf Anlässen ist dieser Fall nicht die Ausnahme, sondern der Regelfall — und er lässt sich ohne gemeinsame Datenbasis praktisch nicht erkennen.

Vorher

Fünf Quellen, ein Nachmittag

Jede Zahl wird einzeln geholt, Zeiträume werden angeglichen, Spalten umsortiert. Das Ergebnis ist zum Zeitpunkt der Fertigstellung bereits mehrere Tage alt.

  • Monatlich wiederkehrend
  • Nicht delegierbar, weil unstrukturiert
Nachher

Ein Filter, eine Ansicht

Die Kennzeichnung der Adresse wird gesetzt, alles Weitere folgt. Der gleiche Vorgang für die nächste Adresse dauert Sekunden statt einer halben Stunde.

  • Beliebig oft wiederholbar
  • Von jedem im Team ausführbar
Alternative · Eine Anmeldung

Was sich ändert, wenn alles an einer Stelle liegt

Struktur

Kennzeichnungen statt getrennter Konten

Jede Adresse bekommt eine Markierung, die in allen Ansichten als Filter wirkt.

quer über alle Bildschirme
  • Ein Zugang für alles. Über fünfunddreißig Oberflächen liegen hinter derselben Anmeldung, von der Positionsverfolgung bis zur Beobachtung generativer Antworten.
  • Kennzeichnungen wirken überall gleich. Wird nach einer Adresse gefiltert, gilt der Filter in der Auswertung, in den Aufgaben und in den Berichten — nicht nur an einer Stelle.
  • Elf angebundene Dienste. Google, Analytics und weitere Quellen laufen an derselben Stelle zusammen, statt in fünf Kopien nebeneinander zu existieren.
  • Eine Freigabe für Google. Postfach, Search Console und Analytics werden über eine einzige Erlaubnis verbunden, was den Zugangswirrwarr an der Wurzel beseitigt.
35+
Oberflächen hinter einer Anmeldung
11
angebundene Dienste
1
Freigabe für die Google-Quellen
Aufnahme

Indexing Hub für mehrere Adressen zugleich

Feste Obergrenzen, die vor der Planung bekannt sein sollten.

1 000 URL / Tag / Konto
  • Tagesgrenze gilt je Konto, nicht je Adresse. Tausend Adressen täglich verteilen sich auf alles, was im Konto liegt — bei fünf Auftritten ist das eine Verteilungsfrage und keine Kapazitätsfrage.
  • Zehntausend Adressen je Auftrag. Ein einzelner Auftrag nimmt bis zu zehntausend Adressen auf, die dann nach der Tagesgrenze abgearbeitet werden.
  • Zwei Aufträge gleichzeitig, zwanzig in der Warteschlange. Wer fünf Auftritte gleichzeitig einreichen will, plant die Reihenfolge besser vorher, statt sie dem Zufall zu überlassen.
  • Sitemaps bis zu drei Ebenen tief. Verschachtelte Verzeichnisse werden mitgelesen, bis zu tausend Sitemaps je Auftrag.
10 000
Adressen je Auftrag
2 / 20
gleichzeitig / wartend
1 000
Sitemaps je Auftrag

Die erste Zeile des zweiten Kapitels ist die, an der Planungen scheitern. Wer fünf Auftritte betreut und annimmt, jeder bekomme tausend Adressen täglich, rechnet mit dem Fünffachen der tatsächlichen Kapazität. Bei einem größeren Relaunch bedeutet dieser Irrtum mehrere Wochen Verzug, und zwar unbemerkt, weil die Aufträge ja laufen — nur eben langsamer als eingeplant.

Ebenso häufig unterschätzt wird die Wirkung der einheitlichen Freigabe für die Google-Quellen. In einem Haus, das über drei Jahre gewachsen ist, verteilen sich die Zugänge typischerweise auf mehrere private Konten, von denen mindestens eines zu einer Person gehört, die das Unternehmen verlassen hat. Solange nichts passiert, fällt das nicht auf. Sobald eine Adresse aus dem Index verschwindet oder eine Meldung eintrifft, fehlt genau der Zugang, den man in diesem Moment bräuchte. Die Umstellung auf eine gemeinsame Freigabe ist Arbeit für einen Nachmittag und beseitigt ein Risiko, das sich sonst im ungünstigsten Augenblick zeigt. Wie diese Zusammenführung im gemeinsamen Bereich abläuft, ist dort dokumentiert.

Getrennte Auftritte, ein ArbeitsbereichDomainDomainDomainweitereein ArbeitsbereichProjekteZugriffeBerichte
Fünf Domains und ein kleines Team: der Aufwand entsteht nicht durch die Domains, sondern durch fünf getrennte Werkzeuge.
Reihenfolge · Verteilen

Wie die Tagesgrenze sinnvoll verteilt wird

LageSinnvolle VerteilungBegründung
Ein Auftritt zieht um800 auf ihn, 200 auf den RestNur dort ändert sich etwas Wesentliches
Alle laufen normalgleichmäßig nach SeitenzahlKein Anlass für Bevorzugung
Neuer Auftritt startetvolle Kapazität für zwei WochenAufnahme entscheidet über alles Weitere
Vor einer FinanzierungsrundeVorrang für den ProduktauftrittEr wird geprüft, die anderen nicht

Diese Tabelle ersetzt die Diskussion, die sonst monatlich neu geführt wird. Sie hält fest, dass die Verteilung eine Entscheidung ist und keine Einstellung — und dass sie sich ändert, sobald sich die Lage ändert. In einem Haus mit knapper Aufmerksamkeit ist eine solche Festlegung mehr wert als jedes zusätzliche Werkzeug.

Eine Regel, die viel spart. Vor jedem größeren Eingriff an einer Adresse wird geprüft, ob die anderen vier gerade Kapazität brauchen. Zwei Minuten Aufwand, und der häufigste Grund für unerklärliche Verzögerungen entfällt.

Zur vierten Zeile lohnt eine Ergänzung. Vor einer Finanzierungsrunde wird in aller Regel nur der Produktauftritt angesehen, und zwar mit einer Gründlichkeit, die im Alltag nie auftritt. Es ist deshalb sinnvoll, sechs bis acht Wochen vorher die gesamte verfügbare Kapazität dorthin zu lenken und die übrigen Adressen für diesen Zeitraum ruhen zu lassen. Das kostet an vier Stellen ein wenig Fortschritt und sichert an der einen Stelle, an der es zählt, einen sauberen Stand.

Auswertung · Verschiedene Empfänger

Fünf Adressen, drei Arten von Empfängern

Nach innen

Das eigene Team

Braucht Detailtiefe und Aktualität, nicht Aufbereitung. Tabellenansichten mit fünfzig bis zweihundert Zeilen je Seite reichen, weil ohnehin gefiltert wird.

  • Wöchentlich, kurz
  • Nach Adresse gefiltert
Nach oben

Beirat und Geldgeber

Braucht wenige Zahlen mit Vorjahresvergleich. Die gedruckte Ausgabe fasst bis zu zweihundertfünfzig Zeilen und ist damit für diesen Zweck reichlich bemessen.

  • Quartalsweise
  • Über alle Adressen zusammengefasst
Nach außen

Weiterverarbeitung

Braucht Rohdaten. Maschinenlesbare Ausgaben fassen bis zu zehntausend Zeilen und lassen sich direkt in eigene Auswertungen laden.

  • Bei Bedarf
  • Vollständig, ungefiltert
Sonderfall

Prüfung bei Verkauf

Braucht Nachvollziehbarkeit über Zeit. Hier zählt der dokumentierte Verlauf mehr als der aktuelle Stand.

  • Einmalig, unter Zeitdruck
  • Je Adresse getrennt belegbar

Der Fehler, der sich in kleinen Teams am häufigsten einschleicht, ist die Verwendung derselben Ausgabe für alle vier Empfänger. Eine Tabelle mit zehntausend Zeilen im Beiratsbericht wirkt gründlich und wird nicht gelesen; eine zusammengefasste Ansicht im Team führt zu Rückfragen, die eine Detailansicht sofort beantwortet hätte. Die Trennung kostet einmalig eine Stunde Einrichtung und danach nichts mehr.

Eine zweite Regel betrifft die Häufigkeit. Berichte für das eigene Team lohnen wöchentlich, weil sie zu Handlungen führen. Berichte nach oben lohnen quartalsweise, weil sie einem anderen Zweck dienen und häufiger nur Unruhe erzeugen. Wer beides in denselben Takt legt, produziert entweder zu viel Aufwand oder zu wenig Aktualität — und in kleinen Häusern meistens beides gleichzeitig. Die Ausgabeformate im Arbeitsbereich sind auf diese Trennung ausgelegt und lassen sich je Empfängerkreis einmal einrichten.

Nachfragen · Ohne Umweg

Fragen stellen, statt Ansichten zu suchen

Bei fünf Adressen ist die häufigste Tätigkeit nicht das Analysieren, sondern das Suchen der richtigen Ansicht. Ein Assistent, der Fragen in normaler Sprache annimmt, kürzt diesen Schritt ab: Zu jeder Frage werden null bis drei Datenblöcke geladen, je nachdem, was tatsächlich gebraucht wird, und die letzten zwanzig Nachrichten bleiben als Zusammenhang erhalten.

0–3
Datenblöcke je Frage
20
Nachrichten im Verlauf
4
Filter für den Zuschnitt

Praktisch heißt das: Die Frage nach der Adresse mit den meisten verlorenen Positionen im letzten Monat wird gestellt und nicht zusammengeklickt. Vier Filter grenzen dabei ein, worauf sich die Antwort bezieht — bei mehreren Auftritten in erster Linie die Adresse selbst. Für die wöchentliche Durchsicht in einem gemeinsamen Arbeitsbereich ersetzt das den größten Teil der Klickarbeit.

Die Begrenzung auf zwanzig Nachrichten im Verlauf ist dabei kein Mangel, sondern eine sinnvolle Grenze. Eine Frage zu fünf Adressen lässt sich in fünf bis zehn Schritten klären; alles darüber ist meist ein Zeichen dafür, dass die Ausgangsfrage falsch gestellt war. Wer merkt, dass ein Verlauf regelmäßig an diese Grenze stößt, sollte die Frage in zwei kleinere zerlegen — das führt schneller zu einer brauchbaren Antwort als ein längerer Zusammenhang.

Abrechnung · Je Domain

Was mehrere Adressen kosten

Abgerechnet wird je Domain, nicht je Konto. Fünf Auftritte auf der Einstiegsstufe kosten damit 745 Dollar monatlich und 8 940 Dollar im Jahr; auf der Vollstufe wären es 2 500 Dollar monatlich und 30 000 Dollar jährlich. Die Verwaltung bleibt in beiden Fällen an einer Stelle, die Kennzeichnungen trennen die Auswertung.

ZuschnittZusammensetzungMonatlichZwölf Monate
Alle fünf klein5 × AutoSEO745 $8 940 $
Gemischt1 × FullSEO, 4 × AutoSEO1 096 $13 152 $
Nur das Wesentliche2 × AutoSEO298 $3 576 $
Der ehrliche Hinweis zur dritten Zeile. Nicht jede Adresse verdient eine laufende Buchung. Eine Stellenseite mit vier Unterseiten und eine ausgelagerte Dokumentation bringen selten genug Anfragen, um eine eigene Position zu rechtfertigen. Die Frage, welche zwei der fünf Adressen tatsächlich Umsatz berühren, ist vor der Bestellung zu klären und nicht nach zwölf Monaten.

Der mittlere Zuschnitt ist in der Praxis der häufigste: Der Produktauftritt bekommt die Vollstufe, weil dort jemand die Begriffsauswahl fachlich beurteilen kann, alle anderen laufen selbsttätig mit. Der Aufpreis beträgt in dieser Aufteilung 4 212 Dollar im Jahr und betrifft genau die Adresse, an der er sich rechnen kann.

Ein Hinweis zur Reihenfolge der Bestellung: Es spricht nichts dagegen, mit zwei Adressen zu beginnen und die übrigen später hinzuzunehmen. Die Kennzeichnungen und die gemeinsame Auswertung funktionieren ab der ersten Adresse; jede weitere fügt sich ein, ohne dass etwas neu aufgesetzt werden müsste. Für ein Haus, das seine Ausgaben quartalsweise überprüft, ist dieser stufenweise Weg leichter zu begründen als eine Bestellung über fünf Adressen zum selben Datum, die im Antrag sofort als große Zahl auffällt. Wie sich die Positionen in einer durchgängigen Umgebung später erweitern lassen, ändert an der Ausgangsentscheidung nichts.

Vorher · Aufräumen

Was vor dem Zusammenlegen zu klären ist

  • Zugänge einsammeln. Jede Adresse braucht einen Zugang, der auf ein Firmenkonto lautet und nicht auf eine Person. Das ist die einzige Aufgabe aus dieser Liste, die nicht warten kann.
  • Doppelte Inhalte finden. Bei fünf Adressen aus verschiedenen Zeiten stehen dieselben Texte oft an zwei Stellen. Das schwächt beide, ohne dass es jemandem auffällt.
  • Weiterleitungen prüfen. Adressen, die aus früheren Umzügen stammen, zeigen häufig über zwei oder drei Zwischenschritte auf ihr Ziel. Jede Kette gehört auf einen Schritt verkürzt.
  • Zuständigkeiten festschreiben. Je Adresse eine Person mit Namen, auch wenn dieselbe Person mehrfach auftaucht. Ohne diese Liste bleibt die Zusammenlegung Kosmetik.

Die vorbereitenden Fragen unterscheiden sich dabei je Adresse. Ob die Auslieferung technisch sauber ist, klärt die Onpage-Optimierung; welche Begriffe je Auftritt überhaupt erreichbar sind, beantwortet die Keyword-Recherche; und wo die Auftritte inhaltlich aneinandergeraten, zeigt ein Blick in die Branchenübersicht. Wer zusätzlich am Verweisprofil arbeitet, sollte das Linkbuilding von vornherein je Adresse getrennt planen, weil sich sonst die Wirkung nicht mehr zuordnen lässt.

Alle Adressen in einem Bereich zusammenführen

Die dritte Zeile dieser Liste verdient besondere Aufmerksamkeit, weil sie sich bei mehreren Adressen anders verhält als bei einer. Weiterleitungsketten, die innerhalb eines Auftritts entstehen, sind lästig; Ketten, die von einer Adresse auf eine andere zeigen, kosten zusätzlich Zeit bei jeder Prüfung und verschleiern, welche der beiden Adressen tatsächlich gemessen wird. Wer fünf Auftritte zusammenlegt, sollte diese domainübergreifenden Ketten zuerst angehen, weil ohne ihre Bereinigung die spätere Auswertung je Adresse systematisch falsche Werte liefert.

Zum Schluss ein Wort zur Erwartungshaltung. Eine Zusammenlegung macht die Arbeit nicht kleiner, sie macht sie sichtbar. In den ersten Wochen wirkt das Ergebnis oft ernüchternd, weil zum ersten Mal in einer Ansicht steht, wie viele Adressen unbetreut sind und wie wenige davon überhaupt Anfragen erzeugen. Das ist kein Rückschritt, sondern der eigentliche Gewinn: Erst mit dieser Übersicht lässt sich entscheiden, welche zwei Auftritte Aufmerksamkeit verdienen und welche drei ohne Verlust ruhen dürfen. In einem Haus, dessen knappste Ressource die Aufmerksamkeit ist, ist diese Entscheidung mehr wert als jede zusätzliche Maßnahme.

Nachgefragt · Mehrere Auftritte

Fragen aus Teams mit mehreren Auftritten

Gilt die Tagesgrenze je Adresse oder je Konto?

Je Konto. Tausend Adressen täglich verteilen sich auf alles, was im Konto liegt. Bei fünf Auftritten heißt das, dass die Verteilung eine bewusste Entscheidung sein muss — sonst bekommt die Adresse den Vorzug, die zuerst eingereicht wurde, und das ist selten die wichtigste.

Lässt sich die Auswertung je Adresse trennen?

Ja, über Kennzeichnungen, die in allen Ansichten als Filter wirken. Der Unterschied zu getrennten Konten liegt darin, dass sich der Filter auch aufheben lässt — die Gesamtsicht über alle fünf Auftritte ist dann eine Einstellung und keine Rechenarbeit in einer Tabellenkalkulation.

Wie viele Adressen passen in einen Aufnahmeauftrag?

Bis zu zehntausend je Auftrag, abgearbeitet nach der Tagesgrenze. Gleichzeitig laufen zwei Aufträge, weitere zwanzig warten. Für einen Relaunch mit mehreren betroffenen Auftritten heißt das: Reihenfolge vorher festlegen, sonst blockiert ein unwichtiger Auftrag die Kapazität für den wichtigen.

Müssen alle Adressen dieselbe Stufe haben?

Nein. Die Abrechnung erfolgt je Domain, also lässt sich mischen. Üblich ist die Vollstufe für den Auftritt, an dem jemand fachlich mitentscheidet, und die Einstiegsstufe für alle übrigen. Das kostet 1 096 Dollar monatlich bei fünf Adressen und richtet den Aufpreis genau dorthin, wo er etwas bewirkt.

Was passiert mit einer Adresse, die abgespalten wird?

Ihre Kennzeichnung erlaubt es, den gesamten Verlauf für diese eine Adresse auszugeben — als maschinenlesbare Datei mit bis zu zehntausend Zeilen. Das ist genau die Unterlage, die bei einer Prüfung verlangt wird, und ihr Vorhandensein verkürzt einen solchen Vorgang von Wochen auf Tage.

Lohnt sich das schon bei zwei Adressen?

Der Nutzen wächst mit der Zahl, beginnt aber bei zwei. Schon zwei Auftritte erzeugen den Aufwand, Berichte anzugleichen, und schon zwei Auftritte konkurrieren um dieselbe Tagesgrenze. Zwei Adressen auf der Einstiegsstufe liegen bei 298 Dollar monatlich, und das ist die kleinste sinnvolle Ausbaustufe für ein Haus, das absehbar weitere Adressen hinzunehmen wird.

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